About Adeline – Aus dem Leben einer Autorin
Hi! Ich bin Melanie, 1994iger Jahrgang und ein echtes thüringer Landbrädel ... Äh ... Mädel. Ich lebe in einem Dorf mit Stadtrecht auf 830m n.N. Sommer bedeutet hier etwa 20°C, na, neidisch?
Warum eigentlich Adeline Stillman?
Eine Frage, der ich schon häufig begegnet bin. Mein Name ist Melanie und auch noch Müller. Google mal Melanie Müller, dann weißt du, weshalb ich mich für ein Autorenpseudonym entschieden habe. Adeline habe ich gewählt, weil ich ein bekennender Fan der Sänderin Adel bin, Adeline ist lediglich die lange Version davon. Und Stillman ist eine Zusammenfassung aus "Still a human"
Mein Herz schlägt fürs Schreiben, solange ich schon denken kann. Als Kind hatte ich mir immer die unglaublichsten Sachen ausgedacht und weil ich eine Lese-Rechtschreibschwäche hatte, kam die Idee auf, dass ich meine Geschichten aufschreiben soll, um zu üben. Tja, was soll ich noch sagen? Schreiben macht süchtig und ich bin ein Junky, ich brauch den Stoff. Es ist buchstäblich mein Lebenselexier und gibt mir Kraft.
Mein Schreibtisch-Setup
Ich brauche bestimmte Dinge, auf die ich niemals verzichten möchte, wenn ich Schreibe. Der wichtigste Bestandteil dabei ist meine Kaffeetasse mit Kaffee, die gelegentlich auch dann noch voll und entsprechend kalt ist, wenn ich aus der Schreib-Versenkung wieder auftauche. Außerdem höre ich auch gern Musik dabei, ich hab sogar extra Playlists auf Spotify, die sind sogar öffentlich.
Schreibzeit und der Alltag
Eine Neverending-Story: Die meisten Autoren haben natürlich einen sogenannten Brotjob. Glücklich ist, wer tatsächlich vom Schreiben leben kann, das schaffen die Wenigsten. Ich beobachte es viel auf den sozialen Medien: junge Menschen, die voller Enthusiasmus ans Schreiben gehen und Bücher veröffentlichen, ohne vorher genau recherchiert zu haben, was auf sie zu kommt. Schon bald kommt es zu Frust und zum Teil auch zu extremer Enttäuschung. Fakt ist, dass der Buchmarkt extrem überfüllt ist. Schreiben ist auch kein Sprint, sondern ein Marathon. Selbst Autoren wie Sebastian Fitzek wurden erst ab dem 20. Buch berühmt. Wer es machen will, wie J.K Rowling, brauch verdammt viel Glück.
Fest steht: Wer das Schreiben anfängt, weil er Geld verdienen will, fängt aus den falschen Gründen heraus an. Schreiben ist eine Passion, ein Gefühl, eine Leidenschaft. Es kostet viel Zeit, Geduld und auch Nerven. Aber es lohnt sich, denn am Ende hat man ein Buch in den eigenen Händen und es gibt kaum was besseres, als das Gefühl, wenn man sein eigenes Buch das erste Mal sieht.
Mein Alltag ist die letzten zwei Jahre extrem eingeschränkt, was auch das Schreiben betrifft.