Finsteres Verlangen
Langsam und zielstrebig ließ er seine Hand ihren Hals hinunter gleiten. Erneut schloss sie ihre Augen und lehnte seufzend ihren Kopf gegen den Baumstamm.
Er strich über ihre Schulter, die Achsel, ein wenig den Arm nach oben und wieder hinab. Sie öffnete ihre Lider, sah ihn mit glasig gewordenem Blick an und wollte ihre Hände senken. Dominant hielt er sie weiter über ihrem Kopf fest. Er bewegte seinen Unterleib gegen ihren, mechanisch folgte sie der Bewegung und ein leises Stöhnen entwich ihr. Es war schmerzerfüllt durch das Gift und durchtränkt von sehnsüchtigem Verlangen.
Ein diabolisches Grinsen legte sich auf Baals Fratze. Er ließ seine Hand über ihre Flanke gleiten, wo er sie nach hinten an ihren Po schob, um sie stärker an sich zu pressen. Ihre Erregung durchströmte ihre Aura in einem orangegelben Ton, von Angst keine Spur mehr. Keuchend näherte sie sich seinen Lippen und öffnete bereitwillig ihre. Baal ließ sich nicht lange bitten und folgte der stummen Aufforderung. Fordernd und intensiv küsste er sie erst auf den Mund, ehe er ihren Hals entlang das Gleiche tat und dabei ihre Hände losließ. Sein Mal brannte sich auf ihre Haut. Erregt aber auch vor Schmerz schrie sie auf und krallte sich an ihm fest.
»Mir scheint, als müsste ich mich nicht lange danach verzehren, diese zauberhafte Wildblume pflücken zu dürfen«, feixte er und ließ seinen von Begehren erfüllten Blick über sie gleiten.